danke, jetzt bin ich wach :) und fasziniert von den vielfältigen versuchen des menschen, dem zufall eine gesetzmäßigkeit überstülpen zu wollen... und von Simone Weil, die sich (darf man das so sagen?) in einem spirituellen wahn zu tode hungerte, statt ihren körper zu heilen. ein nachdenklicher start in die osterwoche liegt vor mir.
Boah, starke Arbeit. Danke! Ich kann also nicht selber bestimmen, ob ich den Porridge rechts oder linksrum umrühre. Aber ich entscheide selber, ob ich ihn esse oder an die Wand klatsche und es als Kunst deklariere!
Wow, was für eine Flut an neuen Geschichten, von denen ich noch nie gehört habe. Cool! Und deine Fragen am Verschwinden Majoranas aufzuhängen funktioniert gut finde ich. Sciascia fragt warum Majorana verschwand, Agamben fragt was das Verschwinden bedeutet, uns du fragst ob die Prämisse überhaupt stimmt.
Du schneidest es an im Text und ich finde es auch gruselig wie sich die Geschichte mit KI wiederholt. Geniale Menschen, die Angst vor ihrem eigenen Tun haben und es dennoch tun. Und dann stellt sich erneut die Frage, ob man wie Fermi mitmacht oder wie Majorana verschwindet. Dürrenmatts „die Physiker“ hatte ich beim Lesen auch oft im Kopf.
Am meisten gefällt mir aber deine Auseinandersetzung mit Odysseus. Dass er in der Charybdis landet und sich trotzdem rettet, und deine Überlegungen, was das für den Indeterminismus bedeutet. Der Indeterminismus ist nicht der Tod, sondern ein Durchgang. Das würde Majorana wahrscheinlich auch gefallen. Und auch Illichs Ansichten zur Wahlfreiheit bei der Begegnung mit dem Nächsten könnten Majorana zusagen stelle ich mir vor.
Ich habe nach deinem Artikel Lust, zu beiden noch ein bißchen mehr zu recherchieren.
danke, jetzt bin ich wach :) und fasziniert von den vielfältigen versuchen des menschen, dem zufall eine gesetzmäßigkeit überstülpen zu wollen... und von Simone Weil, die sich (darf man das so sagen?) in einem spirituellen wahn zu tode hungerte, statt ihren körper zu heilen. ein nachdenklicher start in die osterwoche liegt vor mir.
Boah, starke Arbeit. Danke! Ich kann also nicht selber bestimmen, ob ich den Porridge rechts oder linksrum umrühre. Aber ich entscheide selber, ob ich ihn esse oder an die Wand klatsche und es als Kunst deklariere!
Wow, was für eine Flut an neuen Geschichten, von denen ich noch nie gehört habe. Cool! Und deine Fragen am Verschwinden Majoranas aufzuhängen funktioniert gut finde ich. Sciascia fragt warum Majorana verschwand, Agamben fragt was das Verschwinden bedeutet, uns du fragst ob die Prämisse überhaupt stimmt.
Du schneidest es an im Text und ich finde es auch gruselig wie sich die Geschichte mit KI wiederholt. Geniale Menschen, die Angst vor ihrem eigenen Tun haben und es dennoch tun. Und dann stellt sich erneut die Frage, ob man wie Fermi mitmacht oder wie Majorana verschwindet. Dürrenmatts „die Physiker“ hatte ich beim Lesen auch oft im Kopf.
Am meisten gefällt mir aber deine Auseinandersetzung mit Odysseus. Dass er in der Charybdis landet und sich trotzdem rettet, und deine Überlegungen, was das für den Indeterminismus bedeutet. Der Indeterminismus ist nicht der Tod, sondern ein Durchgang. Das würde Majorana wahrscheinlich auch gefallen. Und auch Illichs Ansichten zur Wahlfreiheit bei der Begegnung mit dem Nächsten könnten Majorana zusagen stelle ich mir vor.
Ich habe nach deinem Artikel Lust, zu beiden noch ein bißchen mehr zu recherchieren.