Der Naturalismus will in seinen Wissensansprüchen im Grunde eigentlich realistisch sein. Aber sein Fundament der Wissensansprüche legt ihn eigentlich auf einen strikten Nominalismus fest. Denn zu realistisch verstandenem Wissen entzieht er sich selbst die Erkenntnisgrundlage, weshalb sehr kluge Naturalisten wie Quine und Sellars auch einen pragmatischen Wahrheitsbegriff vertraten, der ja ebenfalls fest in der nominalistischen Tradition steht.
Guter Ausblick am Ende - Zustimmung dazu. schöne Darstellung des Wahrheitsbegriffs.
Ich habe noch nicht so ganz verstanden, warum der Naturalismus nominalistisch sein will/muss.
Und was soll „also ein limitierendes und nicht erfüllbares Ideal, (auf das die Menschheit hinstrebt)“ bedeuten?
Der Naturalismus will in seinen Wissensansprüchen im Grunde eigentlich realistisch sein. Aber sein Fundament der Wissensansprüche legt ihn eigentlich auf einen strikten Nominalismus fest. Denn zu realistisch verstandenem Wissen entzieht er sich selbst die Erkenntnisgrundlage, weshalb sehr kluge Naturalisten wie Quine und Sellars auch einen pragmatischen Wahrheitsbegriff vertraten, der ja ebenfalls fest in der nominalistischen Tradition steht.